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Realkredit
Inhaltsverzeichnis
Realkredite nehmen in der Welt der Finanzprodukte eine einzigartige Stellung ein. Als spezielle Art von Darlehen ermöglichen sie eine sichere Finanzierung, indem sie an reale Sicherheiten, wie Immobilien, gebunden sind.
Definition: Was ist ein Realkredit?
Ein Realkredit, auch Hypothekendarlehen genannt, ist eine Art von Darlehen, das durch eine Immobilie oder ein anderes festes Eigentum gedeckt ist. Das Darlehen wird durch den Wert der Immobilie gesichert. Bei einem Zahlungsausfall kann der Kreditgeber die Immobilie in Besitz nehmen und verkaufen, um die Schulden zu begleichen.
Auswirkungen und Anwendungsbereiche von Realkrediten
Realkredite haben weitreichende Anwendungsbereiche – sie werden vor allem für den Kauf von Häusern, Wohnungen, Gewerbeimmobilien oder auch beim Bau von Immobilien eingesetzt. Dank der Sicherheit, die die Immobilie bietet, können Kreditnehmer häufig von günstigeren Zinssätzen profitieren als es bei ungesicherten Krediten der Fall wäre. Allerdings gehen mit Realkrediten auch bestimmte Bedingungen wie die Notwendigkeit einer Immobilienbewertung und der Eintragung ins Grundbuch einher. Zur Orientierung können die Ergebnisse einer Berechnung von Zinsen und Raten herangezogen werden.
Beantragung und Prozesse eines Realkredits
Der Prozess der Beantragung eines Realkredits kann komplex sein. Er beginnt mit der Immobilienbewertung und der Klärung finanzieller Details, gefolgt von der Auswahl und Beantragung des Kredits. Sobald der Kredit genehmigt ist, wird er für Kauf oder Bau der Immobilie genutzt. Erst danach beginnen die regelmäßigen Ratenzahlungen, um den Kredit über eine festgelegte Laufzeit zurückzuzahlen. Ein vollständiger Kreditvergleich verschiedener Banken zeigt Konditionen und Laufzeiten im Überblick.
Vor- und Nachteile des Realkredits
So wie alle Finanzprodukte bietet auch der Realkredit sowohl Vorteile als auch Nachteile: Weiterführende grundlegende Informationen zu Kreditarten und Konditionen bieten Hintergrund zur Einordnung.
Vorteile:
- Die Zinsen sind häufig geringer als bei anderen Krediten, weil das Darlehen an eine Immobilie gebunden ist, die als Sicherheit dient.
- Durch die Bindung an den Wert eines bestehenden Vermögenswerts sind Realkredite oft höher als persönliche Darlehen oder Kreditkartenlimits.
- Im Normalfall sind die Zinsen für ein Darlehen zur Finanzierung des Eigenheims steuerlich absetzbar, was zu erheblichen finanziellen Einsparungen führen kann.
Nachteile:
- Einer der größten Nachteile ist die mögliche Gefahr der Pfändung. Sollte der Kreditnehmer seine Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllen können, besteht die Gefahr, dass die Immobilie vom Kreditgeber gepfändet wird.
- Außerdem kann bei einem Marktwertverlust der Immobilie ein sogenannter „negativer Eigenkapitalbestand“ entstehen. Das bedeutet, das Darlehen könnte höher sein als der Wert der Immobilie.
Realkredite sind eine attraktive Option für viele Menschen, die den Traum von den eigenen vier Wänden verwirklichen möchten. Angesichts der Sicherheit, die sie dem Kreditgeber bieten, sind sie meist mit günstigeren Bedingungen verbunden. Man sollte jedoch immer bedenken, dass die Immobilie bei Zahlungsverzug riskiert wird. Ein umsichtiger Umgang und reifliche Überlegung vor Aufnahme eines solchen Kredits sind daher unabdingbar.
- Stand: 12.12.2025
- Zuletzt aktualisiert von: Carolina Nowok
- Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
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