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Prolongationsgebühr
Inhaltsverzeichnis
Wenn es um Kredite und Finanzierungen geht, gibt es viele Fachbegriffe, die einem bekannt vorkommen könnten. Einer davon ist die Prolongationsgebühr. Dieser Begriff spielt eine wichtige Rolle in der Welt der Darlehn, vor allem wenn es um längerfristige Kredite wie Immobilienfinanzierungen geht. Dabei erleichtert die Prolongationsgebühr oftmals den Weg zu den finanziellen Zielen.
Definition: Was ist Prolongationsgebühr?
Die Prolongationsgebühr ist eine Gebühr, die durch den Kreditgeber erhoben wird, wenn ein Kreditnehmer die Laufzeit seines Darlehens verlängern möchte. Es handelt sich dabei um eine einmalige Gebühr, die meist proportional zur Kredithöhe berechnet wird. Dieser Kostenpunkt dient zur Deckung der Verwaltungskosten, die bei der Laufzeitverlängerung eines Kredits entstehen können.
Die Rolle der Prolongationsgebühr im Kreditprozess
Die Prolongationsgebühr tritt in den Vordergrund, wenn eine Darlehenslaufzeit zu Ende geht und eine Fortführung des Darlehens gewünscht ist. Sie ist Bestandteil des sogenannten Prolongationsangebots, welches der Kreditnehmer vom Kreditinstitut erhält. Die Erhebung dieser Gebühr ist jedoch nicht gesetzlich vorgeschrieben und kann bei entsprechender Verhandlungsbasis bisweilen auch entfallen. Weitere Orientierung bietet ein vollständiger Kreditvergleich verschiedener Banken als Marktüberblick.
Wann fällt eine Prolongationsgebühr an?
Der Moment, in dem eine Prolongationsgebühr anfallen kann, ist der Ablauf der Zinsbindungsfrist eines Darlehens. In diesem Falle hat der Kreditnehmer oft die Möglichkeit, das aktuelle Darlehen zu den aktuellen Marktkonditionen zu verlängern. Hier kommt die Prolongationsgebühr ins Spiel, da diese für den Verlängerungsprozess in Rechnung gestellt wird. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass die Prolongationsgebühr nicht von jedem Kreditinstitut verlangt wird und Verhandlungsspielraum besteht.
Vor- und Nachteile der Prolongationsgebühr
Das Aufkommen der Prolongationsgebühr bringt sowohl Vorteile als auch Nachteile mit sich, auf die nachfolgend eingegangen wird. Für einen Einstieg in das Thema helfen grundlegende Informationen zu Krediten und Darlehen mit Erläuterungen zu zentralen Begriffen.
Vorteile:
- Planungssicherheit: Durch die Verlängerung eines dauerhaften Darlehens erhält der Darlehensnehmer finanzielle Stabilität und kann seine monatlichen Belastungen besser planen.
- Mögliche Konditionenanpassung: Bei einer Prolongation kann der Kreditnehmer gegebenenfalls von verbesserten Konditionen, wie beispielsweise reduzierten Zinsen, profitieren.
- Kein neues Darlehen: Durch die Verlängerung eines bestehenden Kredits muss kein komplett neuer Kreditvertrag abgeschlossen werden, was Zeit und Mühe spart.
Nachteile:
- Zusätzliche Kosten: Die Prolongationsgebühr stellt eine zusätzliche finanzielle Belastung dar, die im Vorfeld kalkuliert werden sollte.
- Teils hohe Gebühren: Je nach Kreditinstitut können die Gebühren für eine Prolongation relativ hoch ausfallen.
Es lässt sich zusammenfassen, dass die Entscheidung für eine Prolongation und somit auch für die Zahlung der entsprechenden Gebühr von vielen Faktoren abhängt. Sie kann dem Darlehensnehmer jedoch eine Menge Flexibilität und Sicherheit in Bezug auf seine finanzielle Situation bieten.
- Stand: 12.12.2025
- Zuletzt aktualisiert von: Manuel Fuchs
- Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
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