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Eigenkapitalrentabilität
Inhaltsverzeichnis
Die Kennzahl Eigenkapitalrentabilität ist im Kreditbereich von großer Bedeutung. Sie dient dazu, die Ertragskraft und Stabilität von Unternehmen zu bewerten, was bei Kreditentscheidungen eine zentrale Rolle spielt.
Definition: Was ist Eigenkapitalrentabilität?
Die Eigenkapitalrentabilität ist ein Maßstab, der den Gewinn eines Unternehmens im Verhältnis zum eingesetzten Eigenkapital ausdrückt. Als wichtige Kennzahl in der Finanzwelt ermöglicht diese, die Rentabilität und Leistungsfähigkeit eines Unternehmens einzuschätzen.
Bedeutung der Eigenkapitalrentabilität für Kreditnehmer und Kreditgeber
Die Eigenkapitalrentabilität kann als Orientierungshilfe für Kreditnehmer und Kreditgeber dienen. Sie hilft bei der Beurteilung der finanziellen Gesundheit und der Ertragskraft eines Unternehmens. Für Kreditnehmer kann eine hohe Eigenkapitalrentabilität vorteilhaft sein, da sie ein Zeichen für eine starke finanzielle Position und damit für eine höhere Kreditwürdigkeit ist. Kreditgeber nutzen die Eigenkapitalrentabilität zur Risikobewertung und zur Abschätzung der Rückzahlungsfähigkeit. Weitere Hinweise bietet die Übersichtsseite zu Kreditgrundlagen, die zentrale Begriffe und Abläufe erläutert.
Kennzahlenanalyse: Berechnung der Eigenkapitalrentabilität
Die Eigenkapitalrentabilität berechnet sich durch die Division des Jahresüberschusses durch das durchschnittlich gebundene Eigenkapital. Die Formel lautet: Eigenkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss / durchschnittliches Eigenkapital) * 100%. So wird der prozentuale Anteil ermittelt, den das Unternehmen mit seinem Eigenkapital erwirtschaftet hat. Für praktische Szenarien unterstützen Berechnungen mit dem Kreditrechner die Einschätzung, etwa zu Zinssätzen, Laufzeiten und Raten.
Vor- und Nachteile der Eigenkapitalrentabilität
Zur umfassenden Beurteilung der Eigenkapitalrentabilität folgen nun sowohl die Vorteile als auch die Nachteile dieser Kennzahl. Im Rahmen eines Vergleich verschiedener Kreditkonditionen kann die Kennzahl als ergänzender Orientierungswert dienen.
Vorteile:
- Die Eigenkapitalrentabilität gibt eine aussagekräftige Information über die Rentabilität des Eigenkapitals und damit über die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens.
- Sie zeigt auf, ob ein Unternehmen mit dem vorhandenen Kapital einen Gewinn erzielen kann, welcher für Kreditgeber von Interesse ist.
- Die Eigenkapitalrentabilität dient als Vergleichsmaßstab zwischen verschiedenen Unternehmen und gibt Aufschluss über die Ertragskraft.
Nachteile:
- Eine hohe Eigenkapitalrentabilität kann Risiken verbergen, da sie durch hohes Fremdkapital erzielt werden kann, welches mit Zinskosten verbunden ist.
- Die Eigenkapitalrentabilität berücksichtigt nicht die Risikosituation des Unternehmens, da sie nur die Rentabilität des eingesetzten Eigenkapitals widerspiegelt.
Anhand der Eigenkapitalrentabilität kann also die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens abgeschätzt werden. Sie dient als wichtige Kennzahl für Kreditnehmer und Kreditgeber. Die Beurteilung der finanziellen Position eines Unternehmens anhand der Eigenkapitalrentabilität hilft bei der Entscheidung, ob ein Kredit gewährt wird oder nicht. Dabei sollten jedoch stets auch die Nachteile und möglichen Risiken beachtet werden.
- Stand: 12.12.2025
- Zuletzt aktualisiert von: Carolina Nowok
- Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
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