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Beleihungsauslauf
Inhaltsverzeichnis
Rund um den Bereich der Kredite und Finanzierungen gibt es viele Fachbegriffe. Einer davon ist der Beleihungsauslauf. Es handelt sich hierbei um einen Wert, der vor allem bei Immobilienfinanzierungen eine große Rolle spielt.
Definition: Was ist der Beleihungsauslauf?
Der Beleihungsauslauf ist ein Begriff aus dem Bereich der Immobilienfinanzierung und gibt den Anteil der Kreditsumme im Verhältnis zum Wert der finanzierten Immobilie an. Er wird in Prozent angegeben und bietet sowohl dem Kreditnehmer als auch der Bank einen Überblick, welcher Teil des Immobilienwertes über das Darlehen finanziert wird.
Die Berechnung des Beleihungsauslaufs
Der Beleihungsauslauf wird errechnet, indem die Kreditsumme durch den Wert der Immobilie geteilt und das Ergebnis dann mit 100 multipliziert wird. So wird der Prozentsatz ermittelt, der angibt, welcher Anteil des Immobilienwertes durch den Kredit finanziert wird. In der Regel liegt der Beleihungsauslauf bei üblichen Immobilienfinanzierungen zwischen 60 und 80 Prozent. Zur überschlägigen Planung eignet sich ein Rechner zur Immobilienfinanzierung, der gängige Eckdaten berücksichtigt.
Die Rolle des Beleihungsauslaufs bei der Kreditvergabe
Der Beleihungsauslauf spielt bei der Kreditvergabe eine entscheidende Rolle. Je niedriger der Beleihungsauslauf, desto geringer ist das Risiko für die kreditgebende Bank. Daher können Kreditnehmer mit einem niedrigen Beleihungsauslauf oftmals von günstigeren Kreditkonditionen profitieren.
Vor- und Nachteile des Beleihungsauslaufs
Wie bei vielen Aspekten im Bereich der Kredite und Finanzierungen gibt es auch beim Beleihungsauslauf sowohl Vorteile als auch Nachteile. Eine fundierte Einführung bieten die Grundlagen rund um Kredite auf der zugehörigen Übersichtsseite.
Vorteile:
- Günstigere Konditionen: Ein niedriger Beleihungsauslauf kann sich positiv auf die Kreditkonditionen auswirken. Die Bank sieht ein geringeres Risiko und bietet daher oft bessere Konditionen.
- Einfache Risikoabschätzung: Der Beleihungsauslauf ermöglicht eine übersichtliche Abschätzung des Kreditrisikos für beide Seiten.
- Flexibilität: Ein guter Beleihungsauslauf kann die Flexibilität bei der Rückzahlung des Kredits erhöhen.
Nachteile:
- Höheres Eigenkapital erforderlich: Um einen niedrigen Beleihungsauslauf zu erreichen, ist oft ein höheres Eigenkapital notwendig.
- Mögliche zusätzliche Kosten: Bei einem hohen Beleihungsauslauf können zusätzliche Kosten, wie beispielsweise eine Restschuldversicherung, anfallen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Beleihungsauslauf ein wichtiges Element bei der Finanzierung von Immobilien ist. Dabei gilt: Je niedriger der Beleihungsauslauf, desto besser sind in der Regel die Kreditkonditionen. Dennoch sollte immer das gesamte Finanzierungskonzept und die individuelle Situation berücksichtigt werden.
- Stand: 12.12.2025
- Zuletzt aktualisiert von: Carolina Nowok
- Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
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